Infektionen durch das Tragen von Mund-, Nasenbedeckungen eindämmen

Infektionen durch das Tragen von Mund-, Nasenbedeckungen eindämmen

Aktuell besteht in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie Maskenpflicht in verschiedenen Bereichen. Fast jedes Bundesland hat eine Maskenpflicht für das Einkaufen in Geschäften und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verhängt; einige Bundesländer haben sie sogar ausgeweitet z.B. auf Frisörläden und Postfilialen. In der Bevölkerung besteht zum Teil Verwirrung darüber, welche Art von Gesichtsmaske sich eignet und welchen Nutzen diese tatsächlich hat.  

Einige Personen haben das Bedürfnis, sich mit sogenannten FFP2- oder FFP3-Masken auszustatten, weil diese den Träger selbst schützen können. Die Regierung und Gesundheitsbehörden bitten darum, davon abzusehen. Zum einen, weil im normalen Alltag kein Bedarf für das Tragen dieser Masken besteht (besonders dann nicht, wenn bereits jeder, wo möglich, einen Mund-Nasen-Schutz trägt) und zum anderen, weil dafür ein Bedarf in klinischen Einrichtungen herrscht, der gedeckt werden muss. 

Die verschiedenen Masken-Arten im Vergleich 

Aktuell kann zwischen 5 Arten von Mund-, Nasenbedeckung unterschieden werden, die tatsächlich von Relevanz in der Bekämpfung des neuartigen Virus sind. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich noch andere Masken, die aber in der jetzigen Krise keine Anwendung finden. 

  • Mund-Nasen-Schutz 

Ein Mund-Nase-Schutz wie wir ihn verkaufen dient in erster Linie dem Schutz der Mitmenschen. Der Träger selbst erfährt keinen Schutz durch das Tragen der Einmalmasken. 

  • FFP2-/FFP3-Maske ohne Ventil 

Bei diesen Masken handelt es sich um spezielle Schutzkleidung, wie sie von Klinikpersonal oder z.B. in der Baubranche getragen wird. Diese Art von Masken wird derzeit besonders von Klinikpersonal benötigt, da sie sowohl eine Ansteckung durch eine andere Person verhindert als auch andere Menschen schützt. Sie wird zum Beispiel dort eingesetzt, wo sich viele nachweislich infizierte und nicht infizierte Menschen gleichzeitig aufhalten. 

  • FFP2-/FFP3-Maske mit Ventil 

Auch hier sprechen wir von spezieller Schutzkleidung. Wer eine FFP2- oder FFP3-Maske mit Ventil trägt, schützt sein Umfeld nicht vor einer Ansteckung, dafür aber sich selbst. Diese Masken werden da gebraucht, wo gesundes Klinikpersonal mit nachweislich infizierten Menschen arbeitet.  

  • Selbstgebastelte Maske aus Baumwolle 

Entgegen der allgemein herrschenden Behauptung, eine selbst genähte Maske biete dem Träger überhaupt keinen Schutz, wird dieser immerhin etwas vor einer Ansteckung geschützt. Auf jeden Fall schützt er aber sein Umfeld, falls er selbst mit Corona (oder einer anderen Tröpfcheninfektion) infiziert ist. Solche Masken werden im intensiv-medizinischen Bereich nicht benötigt, können aber teilweise z.B. in Altersheimen gebraucht werden. 

  • Schal/ Halstuch 

Nicht jeder verfügt über die Fähigkeiten und Ressourcen, um sich selbst eine Maske zu basteln und Maske zu bestellen, kann aufgrund von Lieferproblemen schwierig werden. Für die Übergangszeit kann ein Schal oder Halstuch benutzt werden.  

Wann das Tragen von Mund-, Nasenbedeckungen NICHT hilft 

Es wäre fatal, sich durch das Tragen von Masken in falscher Sicherheit zu wiegen. Es gelten weiterhin strenge Regelungen, was den Abstand zu anderen Menschen und die persönliche Hygiene angeht.  

Im Fall von Einwegmasken gilt: Vor und nach der Benutzung die Hände waschen, nach der Benutzung die Maske sicher entsorgen. Für Schals, Handtücher und selbstgemachte Masken gilt außerdem das Folgende: Die Bedeckung muss regelmäßig ausgetauscht und vor der nächsten Verwendung ausgekocht werden. Ansonsten können Viren und Bakterien, die sich in der Maske gesammelt haben, an die Außenseite gelangen. 

Fazit

 Wenn sich jeder an die Maskenpflicht hält, weiter den Abstand zu seinen Mitmenschen einhält und regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, besteht eine gute Chance auf die Eindämmung des Virus.

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